Verschiedene Organisationen -

vereint in einer Staffel


Ganzheitliches Training -

zertifizierte und hundegerechte Ausbildung nach internationalen Richtlinien

(c) Texte, Fotos, Videos und Grafiken:

Das Urheberrecht liegt bei der Rettungshundestaffel Bremervörde. Ausnahmen werden entsprechend ausgewiesen.

Flächensuchhund

Der Hund soll in der Ausbildung lernen, auf einem bestimmten bebauten oder unbebauten Sektor (Fläche) Personen zu finden, das heißt den Geruchspool eines oder mehrerer Menschen aus den diversen Umgebungsgerüchen zu filtern.

Hierbei läuft der Hund frei und wird bei uns entweder als Verbeller oder als Freiverweiser ausgebildet (s. auch Anzeigeformen).

Die Flächensuche wird hauptsächlich außerorts (in Wäldern, Feldern, Wiesen) oder für eingegrenzte Bereiche (z. B. Betriebsgelände), jedoch auch für die Durchsuchung von Gebäuden eingesetzt. Die Hundenase filtert menschliche Gerüche aus anderen Umgebungsgerüchen heraus und zeigt diese an. Hier besteht das Ziel also in dem Auffinden von dem Geruch "Mensch" an sich. Dabei wird jeder angezeigt, der sich in diesem vorab bestimmten Sektor befindet - es erfolgt keine Differenzierung.

 

Eine Differenzierung in der Flächensuche wäre theoretisch über einen vorhandenen eindeutigen Geruchsartikel zwar möglich, macht für die Ursprungsarbeit dieser Ausbildungsform jedoch nur wenig Sinn. Hier geht es darum, möglichst alle Menschen innerhalb eines Sektors zu finden und dies nicht in einer vom Hundeführer vorgegebenen Reihenfolge, sondern so schnell wie möglich - also durch die dafür prädestinierte Nase des Hundes.

Anzeigeformen

Der Verbeller zeigt die Person dadurch an, dass bei dieser bellt. Dazu muss der Hundeführer das Bellen seines Hundes dann akustisch orten und diesem folgen. Der Hund verlässt dabei die aufgefundene Person nicht, bis der Hundeführer ihn erreicht hat.

 

Der Freiverweiser kehrt nach Auffinden der vermissten Person eigenständig zu seinem Hundeführer zurück und zeigt diesem über ein eingeübtes Signal (Vorsitzen, Anspringen, Touchen etc.) an, dass er gefunden hat. Dann wird der Hund angeleint und führt den Hundeführer zu der vermissten Person.

 

Die jeweilige Anzeigeform hat ihre Vor- und Nachteile und wird einem Hund individuell im Ausbildungsgang zugeordnet.

 

Auch hier gehören Trainingseinheiten zur Intensivierung der Nasenarbeit selbstverständlich zur Ausbildung dazu.

(c) Texte C. Schlichting